Förderung & Kosten

Günstiger als Sie denken. 

Effizienter als Sie denken.

Die Wärmepumpe

Vorne trotz Rekord-Niedrigpreisen bei Öl und Gas.

Historisch niedrige Ölpreise sorgen schon seit längerer Zeit für große Freude an der Zapfsäule und für tiefe Stirnfalten bei den

Verantwortlichen in den Erdöl exportierenden Ländern. Doch selbst Heizölpreise um die 50 Cent pro Liter ändern nichts an der einen Tatsache: Die Wärmepumpe ist und bleibt - unabhängig von der Wahl der Quelle und unabhängig ob im Alt- und Neubau - die günstigste Heizvariante gemessen an den Kosten pro erzeugter Kilowattstunde Wärme.

Und sie bleibt das Heizsystem, mit dem Sie absolut CO-neutral heizen können - im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder. 

Sie finden unten drei Beispielrechnungen an einem Referenzhaus mit einer beheizten Fläche von 150 m² - gerechnet als Altbau, als Effizienzhaus 55 gem. EnEV 2016 und einmal als zertifiziertes Passivhaus nach Dr. Feist.

Die Rohstoffpreise entsprechen dem Stand vom Februar 2017 (z.B. Ölpreis 55 ct/Ltr.), die Wärmepumpen werden ausschließlich mit Öko-Strom mit langer Festpreisgarantie betrieben (EOn WärmeStrom Öko 2019).

Die Wirkungsgrade (fossile Brennstoffe) bzw. Jahresarbeitszahlen (Wärmepumpen) entsprechen dabei realistisch erreichbaren Werten (keine Werte aus den laborermittelten Werksangaben).

 

Das oben abgebildete Referenzhaus zeigt einen typischen Altbau der 80er Jahre mit einer spezifischen Heizlast 

von 75 W/m². Das Gebäude wird ausschließlich mit Heizkörpern beheizt, die im Auslegungspunkt bei einer Normaußentemperatur von -14 °C eine Vorlauftemperatur von 55 °C zur Beheizung benötigen.

Die Jahresarbeitszahl (JAZ = Coeffizient Of Performance) der Grundwasser- und Direktverdampfer-Wärmepumpe wird mit 4,0, die der Sole- und Luft/Wasser-Wärmepumpe wird mit 3,2 angenommen - praxisorientierte Werte. Die Berechnung zeigt, dass die verschiedenen Wärmepumpen-Varianten je nach Quellenergie für 5 bis knapp 7 Cent eine Kilowattstunde Wärme erzeugen. Sie liegen damit selbst im Hochtemperaturbereich noch alle unter den Kosten, die eine Pellet-, Gas- oder Ölheizung mit 7 bis über 8 Cent pro Kilowattstunde Wärme erzeugt.

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Das oben abgebildete Referenzhaus zeigt einen typischen Neubau gem. EnEV 2016 (Effizienzhaus 55) mit einer

 spezifischen Heizlast von 35 W/m². Das Gebäude wird ausschließlich durch Flächenheizung (Fußbodenheizung) beheizt, die im Auslegungspunkt bei einer Normaußentemperatur von -14 °C eine Vorlauftemperatur von 35 °C zur Beheizung benötigt.

Die Jahresarbeitszahl (JAZ = Coeffizient Of Performance) der Grundwasser- und Direktverdampfer-Wärmepumpe wird mit 4,5, die der Sole- und Luft/Wasser-Wärmepumpe wird mit 3,8 angenommen - praxisorientierte Werte. Die Berechnung zeigt, dass die verschiedenen Wärmepumpen-Varianten je nach Quellenergie für 6 und 7 Cent eine Kilowattstunde Wärme erzeugen. Sie liegen damit alle deutlich unter den Kosten, die eine Pellet-, Gas- oder Ölheizung mit knapp 9 bis fast 10 Cent pro Kilowattstunde Wärme erzeugt. Hier zeigt sich, dass durch den sinkenden Wärmebedarf in besser gedämmten Neubauten der prozentuale Anteil der Nebenkosten (z.B. Wartungsaufwand, Kaminkehrer) an den Gesamtheizkosten bei diesen Heizsystemen - gemessen an der Kilowattstunde Wärme - zu höheren Kosten führt.

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Das oben abgebildete Referenzhaus zeigt ein zertifiziertes Passivhaus nach Dr. Feist mit einer

 spezifischen Heizlast von 10 W/m². Das Gebäude wird ausschließlich durch Flächenheizung (Fußbodenheizung) beheizt, die im Auslegungspunkt bei einer Normaußentemperatur von -14 °C eine Vorlauftemperatur von 30 °C zur Beheizung benötigt.

Die Jahresarbeitszahl (JAZ = Coeffizient Of Performance) der Grundwasser- und Direktverdampfer-Wärmepumpe wird mit 4,8, die der Sole- und Luft/Wasser-Wärmepumpe wird mit 3,9 angenommen - Werte, die durch die außergewöhnlich niedrigen Vorlauftemperaturen im Passivhaus realisiert werden können. Die Berechnung zeigt, dass die verschiedenen Wärmepumpen-Varianten je nach Quellenergie für 12 und 13 Cent eine Kilowattstunde Wärme erzeugen. Sie liegen damit alle deutlich unter den Kosten, die eine Pellet-, Gas- oder Ölheizung mit über 15 bis über 19 Cent pro Kilowattstunde Wärme erzeugt. Hier zeigt sich, dass durch den sinkenden Wärmebedarf in besser gedämmten Neubauten der prozentuale Anteil der Nebenkosten (z.B. Wartungsaufwand, Kaminkehrer) an den Gesamtheizkosten bei diesen Heizsystemen - gemessen an der Kilowattstunde Wärme - zu deutlich höheren Kosten führt. 

Die Pelletheizung erzeugt hier gemessen mit einer Direktverdampferwärmepumpe mehr als 50 Prozent Heizkosten gemessen an einer Kilowattstunde Wärme.

Die Wärmepumpe.

Dank staatlicher Förderungen konkurrenzlos.

Die obigen Beispielrechnungen an einem vergleichbaren Referenzhaus verdeutlichen die günstigen Betriebskosten der 

Wärmepumpe im Vergleich zu allen anderen Heizsystemen. Häufig scheinen jedoch deutlich höhere Investitionskosten für eine Wärmepumpenanlage gegenüber anderen Heizsystemen anzufallen.

Zum 1. April 2015 erneuerte die Bundesregierung die Förderkriterien für Wärmepumpensysteme. Dies führt dazu, dass die Förderungen in Alt- und Neubau auf mehrere Tausend Euro (bis zu 9.000 Euro!) gestiegen sind. Nicht selten ist beispielsweise eine Direktverdampferwärmepumpe für den Neubau unter Berücksichtigung der Fördergelder nicht teurer als eine vergleichbare Gasbrennwertheizung mit (gesetzlich verpflichtender) Solaranlage zur Brauchwasser- oder Heizungsunterstützung - die Wärmepumpe ist also sowohl bei den Investitions- als auch bei den Betriebskosten ganz vorne.

Gerne helfen wir Ihnen auch bei der Antragstellung für Ihr Traumaus.

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