Aufgaben der Lüftung

Luftwechsel + Feuchteschutz = …

…Komfort!

Gute Raumluftqualität

Gar nicht so einfach im modernen Neubau.

Der Stand der Technik verlangt im Neubau immer luftdichtere Bauweisen - die EnEV 2016 verschärft diesen Anspruch

noch weiter. Dies führt zu einer dramatischen Verschlechterung der Raumluftqualität innerhalb von Wohngebäuden, wenn nicht (sehr) regelmäßig durch Fensterlüftung neue Frischluft in Haus gebracht wird. Dies liegt daran, dass durch die immer leistungsfähiger werdenden Bauteile und vor allem Anschlüsse die Infiltrationsanteile (Infiltration nennt man das ungewollte Eindringen von Luft über Fassadenöffnungen) unserer Gebäude immer geringer werden.

In aller Regel kommt ein Neubau heute nicht mehr ohne eine lüftungstechnische Anlage aus. Diese Investition kann 

zumindest teilweise durch die immer kleiner werdenden Heizanlagen (durch geringere Heizlasten moderner Gebäude) kompensiert werden. Im Übrigen sollte neben der puren Notwendigkeit einer Lüftungsanlage auch deren Beitrag zu einer deutlichen Steigerung des Wohnkomforts nicht vergessen werden. Hier kann die Lüftungsanlage einiges leisten:

  Ständige und kontinuierliche Frischluftversorgung (Sauerstoff)

  Ständige Entfernung schadstoffhaltiger und verunreinigter Luft, z.B. durch Kohlendioxid (CO), Ausdünstungen aus Baustoffen, Möbel oder Teppichen, Reinigungsmittel, Kochgerüche etc.

Luft ist das wichtigste Lebensmittel des Menschen!

 Die Weltgesunheitsorgansation empfiehlt Erwachsenen der „ersten Welt“ einen täglichen Kalorienbedarf von etwa

          2000 Kcal sowie eine tägliche Flüssigkeitenzunahme von 2 bis 3 Litern.

         Ein erwachsener Mensch atmet etwa 22000 Mal täglich, ein Säugling durchschnittlich nahezu 50000 Mal!

          Das entspricht einer täglichen Luftmenge von über 8000 Litern pro Mensch!

Gute Raumluftqualität

CO als Frischluftindikator früher. Und heute.

In seiner Untersuchung „Über den Luftwechsel von Wohngebäuden“ erkannte Max von Pettenkofer (1818-1901) schon

1858 den CO-Gehalt der Raumluft als bestmöglichen Frischluftindikator. Er legte einen Grenzwert von 1000 ppm (das bedeutet 1000 Teilchen pro 1 Million Teilchen) fest. Dies entspricht einem CO-Gehalt von 0,10 Vol.%.

Bis heute haben Max von Pettenkoffers Einschätzungen Bestand im Umweltbundesamt, das folgende Grenzwerte kennt:

< 1000 ppm hygienisch unbedenklich keine weiteren lüftungstechnischen Maßnahmen

1000 - 2000 ppm hygienisch auffällig Lüftungsmaßnahme anpassen (Luftwechselrate erhöhen)

> 2000  hygienisch inakzeptabel  Lüftungsmaßnahme erforderlich, Maßnahmen prüfen

 

Wussten Sie übrigens, dass die CO-Konzentration in einem unbelüfteten Elternschlafzimmer am Morgen 

durchschnittlich bei etwa 5000 bis 6000 ppm CO-Anteil liegt? Denken Sie mal darüber nach…

Sicherer Feuchteabtransport

Die Lüftungsanlage ist Ihre Krankenversicherung.

Von den über 1 Million bekannsten Spezies an (Schimmel-)Pilzen sind etwa 200 in Gebäuden anzutreffen. Die Sporen sind

praktisch permanent in der Luft vorhanden. Was in der Natur äußerst nützlich ist, kann für Menschen in der Raumluft extrem gesundheitsschädlich sein. Pilzwachstum beginnt bereits ab einer relativen Luftfeuchtigkeit von etwa 70 %, bei 80 % relativer Feuchte wachsen fast alle Schimmelpilzarten, eine Tauwasserbildung (= 100 % relative Feuchte) ist nicht nötig. Ebenso beginnen Schimmelplilze schon bei einer Temperatur von unter 0 °C zu wachsen, die idealen Bedingungen aber findet er - wie soll es anders sein - zwischen 20 und 30 °C vor - Bedingungen also, in denen auch wir uns wohl fühlen.

Die konzentrierte Lüftungsanlage schützt sie durch den automatischen Luftwechsel wirksam vor Schimmelpilzen und trägt daher - so seltsam es klingen mag - aktiv zur Gesundheitsvorsorge bei. Natürlich schützt sie durch den fest definierten Luftwechsel auch die Bausubstanz, sie schützt ihr vor Bauschäden und sorgt dadurch für den Werterhalt Ihrer Immobilie.

 

Wussten Sie übrigens, dass der tägliche Wasserausfall in einem 4-Personen-Haushalt bei 8 bis 11 Litern Wasser liegt?

(ca. 4 bis 5 Liter durch Atmung und Verdunstung, ca. 2 bis 3 Liter durch Kochen, Duschen und Baden, 

ca. 2 bis 3 Liter durch Wäsche waschen und trocknen)

Höchste Energieeffizienz

Ihr Geldbeutel wird Freudensprünge machen.

Haben Sie sich schon mal gefragt, wohin die ganze von Ihrer Heizung produzierte Wärme während der Heizperiode 

„verfliegt“? Als Grundlage das EnEV-Referenzgebäude (ohne lüftungstechische Maßnahme) herangezogen, verliert ein Wohngebäude fast 25 % seiner produzierten Wärme durch Heizungs- und Warmwasserverluste, etwas mehr als 30 % über die Gebäudehülle (sog. „Transmissionswärmeverlust“) und - halten Sie sich fest - fast 35 % über das Lüften (sog. „Lüftungswärmeverlust“). Was einerseits unglaublich klingt, relativiert sich wieder bei dem Gedanken, wie so ein „händisches Lüften“ im EnEV-Referenzhaus aussieht: „Fenster auf“, egal wie kalt es draußen ist… die notwendige Luftwechselrate muss im Hinblick auf das Ziel „Feuchteschutz“ erreicht werden. Und wenn bei Temperaturen von 20, 30 oder mehr Grad unter Raumtermperatur die Fenster minutenlang geöffnet werden müssen… naja, sie können es sich denken.

Wohnraumlüftungen mit Wärmerückgewinnung können eine Heizkostenersparnis von bis zu 40 % im Vergleich zu händischem Lüften bewirken. Automatisch. Sie müssen sich um nichts kümmern. Ihr Geldbeutel wird sich freuen.

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